Nachbesserungen für die zweite Runde der Bauernmilliarde

Neues von der Bauernmilliarde. Nach erheblicher Kritik an der ersten Runde der Geldvergabe im Januar wird die zweite Runde mit einigen Änderungen vonstattengehen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium wird mit einem Losverfahren das bisherige Windhundverfahren absetzen. Dennoch ist davon auszugehen, dass gerade im Bereich der Maschinenförderung die Nachfrage das Angebot deutlich überschreiten wird.

Einführung eines Losverfahrens

Die erste Vergaberunde der Bauernmilliarde lief noch unter dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Da diese Methode zu viel Unmut unter den Landwirten führte, hat das Bundesministerium sich für die zweite Runde auf ein Losverfahren verständigt. Alle Landwirte können ihr Investitionsvorhaben in einem Interessenbekundungsverfahren einreichen. In einem ersten Schritt reicht es aus, die ungefähre Investitionssumme und das Jahr der Förderung anzugeben. Dieses Verfahren findet für die drei Bereiche Maschinenförderung, Bau von Lagerstätten und Separierungsanlagen getrennt statt. Im Anschluss daran werden alle Anträge per Zufall in eine Liste gebracht und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank abgearbeitet. Wer an der Reihe ist, erhält eine Benachrichtigung und gibt erst dann seinen endgültigen Förderantrag mit allen Details an. Dieses Vorgehen verspricht Fairness und eine bessere Planbarkeit zugleich. Die zweite Runde der Geldvergabe ist vom März in den April verschoben worden.

Anpassung der Positivliste

Neben dem Vergabeverfahren wurde zudem an weiteren Stellen nachgebessert. So ist es fortan möglich, dass Gesellschaften bürgerlichen Rechts an der Bauernmilliarde teilnehmen können. Damit sind solche Fälle abgedeckt, bei denen sich mehrere Landwirte eine kostenintensive Maschine teilen. Außerdem wurde die Lieferfrist der Maschinen auf den 01.12. verlängert. Dies wurde notwendig, da viele Landmaschinenhersteller der Anfrage nicht mehr gerecht werden konnten. Des Weiteren wurden die Beträge je Vorhaben gedeckelt. Landwirte können maximal 250.000 EUR beantragen – in Summe 1 Million Euro. Zusätzlich wurde die Positivliste der Maschinen um einige Produkte erweitert. Eine Alternative zur Bauernmilliarde ist der Traktorpool von Rinckhoff, in dem immer interessante Gebrauchtmaschinen auf Sie warten.

BERATUNG FÜR LANDTECHNIK

Klimaservice | Reifenservice | Feldspritzenprüfung
Hauptuntersuchung | Ersatzteile | Werkstatt

Tel.; 04724 – 1784

Montag bis Freitag: 08:00 – 12:00 & 12:30 – 18:00 Uhr,
Samstag: 08:00 – 15:00 Uhr

Maschinen


Neumaschinen

Gebrauchte Maschinen

Vorführmaschinen

Mietmaschinen

Weitere News von Rinckhoff Landtechnik GbR